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Ein Tag im Kindergarten
Der Kindergartenalltag ist in verschiedene Phasen eingeteilt.
Freispiel
Nach der Begrüßung in der Gruppe haben die Kinder die Möglichkeit, nach ihren Spielinteressen ihre Spielpartner, den Spielbereich und das Material zu wählen. Dabei gelten Regeln und Absprachen.
Das Freispiel ist ein wichtiges Lernfeld für Kinder, deshalb räumen wir dafür viel Zeit im Tagesablauf ein.
Die Erzieherinnen geben Spielimpulse, nehmen sich aus dem Spielgeschehen der Kinder aber weitgehend zurück. Sie sind da, wenn sie gebraucht werden oder Kinder sie als Mitspieler wünschen.
Sie unterstützen die Eigenständigkeit des Kindes, um so die Kinder zur Selbstständigkeit zu befähigen nach dem Leitsatz von M. Montessori:
"Hilf mir, es selbst zu tun!"
Während des Freispiels wird auch das gleitende Frühstück durchgeführt. Das Kind kann entscheiden, wann und mit wem es frühstücken möchte. Das gleitende Frühstück erweitert die Selbstständigkeit, da es in allen Details von den Kindern bewältigt wird.
Angebotsphase
In dieser Phase erhalten die Kinder Handlungsmöglichkeiten, durch die sie bestimmte Fertigkeiten erlangen. Sie werden mit Materialien und Techniken bekannt gemacht, oder lernen Spiele kennen. Neue Lieder, Bilderbücher, Natur- und Sachbegebungen, Erlebnisturnen u.v.m. sind Bestandteile dieser Angebote. Sie ergeben sich aus der jeweiligen Projektplanung. Kinder, die nicht am Angebot teilnehmen, können das Freispiel fortsetzen.
Gemeinschaftsangebote für die ganze Gruppe sind z.B. Geburtstagsfeiern, Ausflüge und Wanderungen, Besuche bei der Post, Feste usw.
Spielplatz
Nach dem Spiel im Gruppenraum haben alle Kinder die Möglichkeit, sich in frischer Luft zu bewegen. Dazu bieten verschiedene Geräte, Fahrzeuge, Sandkästen, eine Wasserbahn, eine Seillandschaft und Stelzenweg vielfältige Anregung.
Stuhlkreis
Zum Schluß des Vormittags kommen die Kinder im Stuhlkreis (Gruppenraum) zusammen.
Hier findet ein gemeinsamer Austausch - Rückblick - auf den Vormittag statt, evtl. wird der nächste Tag geplant.
Nach dem gemeinsamen Abschiedslied und der Verabschiedung werden die ersten Kinder aus den Gruppen zwischen 11.45 und 12 Uhr abgeholt.

Elternhaus und Kindergarten
Wir brauchen das Interesse der Eltern an der Erziehungs- und Bildungsarbeit im Kindergarten.
Gespräche zwischen Erziehern und Eltern helfen, das Kind besser zu verstehen.
1. Elternabende
In unregelmäßigen Abständen finden Elternabende statt. Aufgabe des ersten Elternabends im neuen Kindergartenjahr ist es, den Kontakt zwischen Eltern und Mitarbeiterinnen aufzubauen, über die grundsätzliche Ausrichtung der pädagogischen Arbeit zu informieren und den Elternbeirat zu wählen.
Bei der Gestaltung weiterer Elternabende berücksichtigen wir gerne die Wünsche der Eltern.
2. Elternbeirat
Der Elternbeirat wird zu Beginn eines neuen Kindergartenjahres gewählt.
Zusammensetzung, Aufgaben und Arbeitsweise des Beirates sind in einer Satzung festgelegt.
3. Elternbriefe
Die Elternbriefe informieren Sie über aktuelle Geschehnisse und Termine des Kindergarten. Das gilt auch für die Pnnwand im Flur unseres Kindergarten.
4. Kurze Gespräche beim Bringen und Abholen
Eltern und Erzieher haben beim Bringen und Abholen der Kinder die Möglichkeit, einige Worte miteinander zu wechseln. Vorallem konkrete Vorkommnisse im Elternhaus oder im Kindergarten sollten sofort angesprochen werden, damit es für beide Seiten erklärbar wird, warum sich ein Kind z.B. anders verhält als sonst.
5. Aktive Mitarbeit der Eltern
Über eine aktive Mitarbeit der Eltern im Kindergarten z.B. bei Festvorbereitungen o.ä. freuen wir uns immer.
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